| Über Mäander: | ||||
| Oberndorfer Wehr | Reuse Rotenfels | |||
| Essel Wehr | Retentionsfläche Mc. Donalds | |||
| Mäander
wurde im Jahre 1991 gegründet. Nach der Sandozkatastrophe 1986 wurde die Idee geboren einen Verein zu gründen, der sich um die Belange
des Naturschutzes in Verbindung mit der Angelfischerei kümmert. Die Gründungsmitglieder
kamen aus dem Fliegenfischerstammtisch in Malsch. Ursprünglich sollte der
Wirkungskreis die Fliessgewässer Badens beinhalten, es zeigte sich jedoch
sehr schnell, dass die Murg alleine einen Verein wie Mäander
beschäftigt. Man
beobachtete zu dieser Zeit Entwicklungen an der Murg, die nach einer
Institution verlangten, die verschiedene Belange des Gewässers und der
Vereine auf neutraler Ebene unterstützt. So wurde Mäander gegründet, mit
den Zielen Strukturverbesserung, Durchgängigkeit der Querbauwerke, Trockenfallabschnitte
der Murg mit Restwasser zu versorgen und nicht zuletzt mit dem Ziel
dem arg gebeutelten Äschenbestand wieder auf die Beine (Flossen) zu
helfen.
Nach anfänglichen Akzeptanzproblemen schaffte man es dann doch (vor allem durch den unermüdlichen Einsatz von G. Brückel) an der Murg akzeptiert, gehört und berücksichtigt zu werden.
Stationen auf dem Weg zum Ziel waren!! 1996 erhielt man den Umweltpreis der Stadt Gaggenau.
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| Im Jahre 2000 folgte die raue Rampe, die das Esselwehr in Hörden Durchgängig machte. | ||||
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| Seit 1999 ist man aktiv im Lachsprogramm (zuerst Lachs 2000, nun Lachs 2020) tätig und mit Besatzmaßnahmen und der Kontrolle der abwachsenden Jungfische ebenso betraut, wie mit dem dynamischen Wehr in Rotenfels, das den Nachweis erbringen sollte, dass Lachse wieder in die Murg ziehen um hier zu laichen. Der Nachweis gelang erstmals wieder im Jahre 2005 im Dezember als in Rotenfels im Auslauf der Kraftwerksturbine der EnBW eine Lachslaichgrube entdeckt wurde. | ||||
| 2000 wurde im Bereich der Brücke zum Mc Donalds eine Retentionsfläche nach der Dammrückverlegung geschaffen, auch hier war Mäander am Ergebniss beteiligt. | ||||